EQUIPMENT


Extrusion / Sphäronisation


NEU

Glatt Pelletieranlagen
CPS 3 LabSystem
PDF 400 KB

Download Broschüre

Extrusion / Sphäronisation


Dies ist eine der ältesten bekannten Techniken zur Herstellung von sphärischen Pellets.  Zuerst werden alle Ingredienzen trocken gemischt, dann mit einer Flüssigkeit zu einem Teig verknetet, der dann durch den Extruder gepresst wird. Die Stärke der Extrusionsstränge wird durch den Durchmesser der Öffnungen der Extrusionsplatte oder des Extrusionskorbes bestimmt. Wurde das Verhältnis Flüssigkeit/Feststoff richtig eingestellt, zerbrechen die Produkstränge gleich zu Beginn der Sphäronisation in Zylinder von etwa 1 mm Länge, die dann relativ gleichmäßig verrundet werden können. Aus technischen Gründen ist der Strangdurchmesser auf etwa 500 µ begrenzt. Ungeachtet seiner beachtlichen Ausbeute ist dieser Prozess doch sehr aufwändig, weil doch eine sehr große produktberührende Arbeitsfläche zum Mischen, Kneten, Extrudieren, Sphäronisieren, Trocknen und Coaten erforderlich ist. Auch wenn die Pellets nicht perfekt kugelig sind, schafft eine einigermaßen gleichmäßige Gesamtproduktoberfläche dennoch gute Voraussetzungen für ein anschließendes Befilmen (sofern die Pellets aus gleichmässigen Produktsträngen geformt wurden). Für viele pharmazeutische Anwendungen kann diese Qualität nur durch Beigabe von 20 – 50 % mikrokristalliner Zellulose erreicht werden.

In der pharmazeutischen Industrie werden meistens Pellets von einer mittleren Partikelgröße von 500 bis 2000 µ geformt, in anderen Industrien bis zu mehreren Zentimetern.


• Staubfrei
• Weitgehend sphärisch
• Gut fließfähig
• Kompakte Struktur
• Wenig hygroskopisch
• Hohe Schüttdichte
• Abriebsstabil
• Enge Korngrößenverteilung
• Glatte Oberfläche